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0. Allgemeines zur indivuellen Förderung

Individuelle Förderung ist nicht nur ein zentraler Gedanke im Schulgesetz, sie zeigt auch einen Trend weg von Kollektivismus, Vereinheitlichung und Gleichschaltung hin zur Individualisierung, Profilorientierung und Persönlichkeitsorientierung. Persönliche Stärken auzubauen und individuelle Schwächen zu fördern ist daher auch ein Kernziel unserers pägagogischen Konzepts.

Zu den Bereichen individueller Förderung an der JRR gehören:

  1. Besondere Begabungen
  2. Lernschwierigkeiten
  3. Schulmüdigkeit
  4. Mädchen- und Jungenförderung
  5. Migrantenförderung

Für jeden dieser fünf Bereich sollte die Förderung durch eine Abfolge fest vorgegebener Phasen erfolgen, die für alle Bereiche identisch sind:

  1. Beobachtungskompetenz
  2. Vielfalt
  3. Übergänge
  4. Wirksamkeit

Für eine effektive Förderung muss in einer Art Plan festgelegt sein, wer wann was macht. Die Förderpartner können sein:

  1. Schüler
  2. Eltern
  3. Lehrer
  4. Kooperationspartner

Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 werden parallel mehrere Maßnahmen zur individuellen Förderung eingeleitet bzw. fortgeführt:

  1. Förderung im Fachunterricht
  2. Förderung des Sozialen Umgangs
  3. Individuelle Förderung
  4. Lernstudios (mittelfristig umsetzbar)

2. Förderung des Sozialen Umgangs

a) Organisatorischer Rahmen:

Jede Klasse der JRR hat fest im Stundenplan verankert eine Stunde KL (Klassenleitung). In dieser Stunde werden die SuS. vom Klassenlehrer unterricht. Zum einen können Probleme bzw. Planungen erörtert werden. Zum anderen soll hier systematisch das an der JRR entwickelte Konzept des Sozialen Lernens umgesetzt, eingeübt und trainiert werden. Für die Stunde gibt es keine Note, da es sich nicht um ein Fach aus dem Fächerkanon der Realschule handelt. Aber auch ohne Note findet diese Stunde bei den SuS. eine hohe Akzeptanz und eine hohe Beliebtheit.

Wir setzten die KL-Stunde mit Erfolg seit dem Schuljahr 2007/2008 in allen Klassen ein.                    

b) Pädagogischer Rahmen:

Soziales Lernen wird nicht bewertet, trägt aber zum Lernen und ausbilden einzelner Kompetenzen bei. Dies geschieht durch das Konzept Soziales Lernen an der JRR, das auf sechs Jahre angelegt, die SuS. systematisch mit allen relevanten Bereichen der sozialen Miteinanders schult und sie so hoffentlich kompetent auf das außerschulische Leben vorbereitet.

1. Förderung im Fachunterricht

Fördern und Fordern findet vor allem und in erster Linie im Fachunterricht statt. Dies gilt auch für den Unterricht in den Fächern Mathematik, Deutsch und Englisch.

Auf die Entwicklung der Schülerinnen und Schüler in den Hauptfächern wird dabei ein besonderes Augenmerk gerichtet, da sie Bestandteil der Lernstandserhebungen in der Jahrgangsstufe 8 und Bestandteil der Zentralen Prüfungen in der Jahrgangsstufe 10 sind.

Innerhalb dieser Fächer sind folgende Fördermaßnahmen bereits aktiv:

Leistungsdifferenzierte Aufgabenstellung im Unterricht

Leistungsdifferenzierte Aufgabenstellung bei den Hausaufgaben

Längere Förderbetreuung durch 60-Minuten-Unterricht

Lernspezifischer Methodeneinsatz im Unterricht (Konzept Lernkompetenz der RS Enger: Methodentraining)

Individuelle Förderung der leistungsschwachen Schülerinnen und Schüler durch Förderunterricht

Förderung sprachschwacher Kinder (Migrationshintergrund) durch Tutorensysstem (Lehrer mit Migrationshintergrund)


3. Individuelle Förderung

a) Organisatorischer Rahmen:  

Im Stundenplan jeder Klasse wird eine Stunde zur individuellen Förderung () fest verankert. Dabei werden die beiden Parallelklassen A und B zusammengefasst und in drei gleich große Teilgruppen a, b und g eingeteilt. Bei einer durchschnittlichen Klassengröße von 30 SuS. bedeutet das, dass etwa 20 SuS. in einer Fördergruppe unterrichtet werden, die in Absprache zwischen den Fachlehrerinnen/Fachlehrern und den Klassenlehrerinnen/Klassenlehrern klassenübergreifend erstellt wurden.

Die Stunde FÖ findet gleichzeitig pro Jahrgang in drei festgelegten Klassenräumen statt. Die Förderraumgruppe wird gebildet aus dem Klassenraum der A, dem Klassenraum der B und dem umfunktionierten Textilraum, der ab diesem Schuljahr der Förderraum für die Gruppe g ist.

Die jeweiligen Gruppen werden nicht zwangsläufig durch die einzelne Fachlehrkraft der Klasse(n) betreut.

b) Pädagogischer Rahmen:

Grundlage für die Zuordnung bilden die Bedarfe der Schülerin / des Schülers. Im gemeinsamen Gespräch auf Grundlage von Zeugnisnoten und dem Leistungsverhalten / -vermögen erfolgt eine Zuordnung zu den Fördergruppen.

Dabei geht es nicht nur um die Förderung der leistungsschwachen, sondern auch um Fordern der leistungsstarken sowie die Neumotivation von schulmüden Schülern. (siehe Eingangs-Mindmap)

Unterrichtliche Inhalte sollen aufgearbeitet, Schwächen in einzelnen Kompetenzen geschlossen, Anreize über die eigenen Grenzen zu gehen geboten werden. Die Bedürfnisse der Schülerin / des Schülers spielen in der einzelnen Planung eine zentrale Rolle. Aus diesem Grund kann es keinen übergeordneten "Lehrplan" geben. Die Arbeit in den Fördergruppen orientiert sich an den Fähigkeiten, den Fertigkeiten und den Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler.

Die Förderung ist in erster Linie Aufgabe der Schülerin/des Schülers. Sie/Er hat hier ein großes Maß an Eigenverantwortung.

Erstelle Materialien für den Unterricht FÖ stehen in unterschiedlicher Form zur Verfügung. Können / Werden aber immer wieder auf die Bedürfnisse durch die Lehrerin / den Lehrer abgestimmt.


c) Dokumentation / Evaluation
Jede Schülerin / Jeder Schüler führt im Förderunterricht eine eigenständige Mappe zur Dokumentation ihres/seines Lernfortschrittes. Dies ermöglicht auch den Eltern einen Blick auf die Arbeitsweise und die gemachten Vortschritte des eigenen Kindes.
In Gesprächen zwischen den beteiligten Lehrerinnen und Lehrern wird immer wieder überprüft, ob sich Notwendigkeiten in der Erarbeitung einzelner Schwerpunkte verschoben haben.
JOHANNES-RAU-REALSCHULE | 195169@schule.nrw.de